Tadel trifft einen Verständigen härter als hundert Schläge einen Dummen (Sprüche 17,10 nach der Zürcher).
Der Unterschied zwischen einem Verständigen und einem Dummen liegt selten in der Intelligenz. Was sie wirklich trennt, ist die Belehrbarkeit, die Lernfähigkeit. Bei manchen Menschen hilft gutes Zureden nichts, sie müssen alles auf die harte Tour lernen. Damit meine ich nicht … weiterlesen »
Archiv zum Autor storch
2. Oktober 2012 in theologie und gemeinde 0
Sprüche 251: Sprüche 17,10
1. Oktober 2012 in bücher und literatur 2
Weihnachtswundernacht
Mehr als rechtzeitig für Weihnachten ist ein Buch erschienen, das sich in 24 Erzählungen diesem Fest widmet. Da ein Beitrag von mir ist (auch wenn ich es nicht auf das Cover geschafft habe), empfehle ich das Buch hier. Für mich ist es der erste fiktionale Text den ich bislang veröffentlichen konnte. Bestellen könnt Ihr wie … weiterlesen »
30. September 2012 in theologie und gemeinde 4
Sprüche 250: Sprüche 17,9
Wer eine Verfehlung zudeckt, trachtet nach Liebe, wer aber eine Sache aufrührt, vertreibt den Freund (Sprüche 17,9 nach der Zürcher).
Es gibt viele Diskrepanzen zwischen der Lehre der Bibel und ihrer Umsetzung in der modernen Welt. Christen erscheinen heute oft als Warner und Mahner, die bereit sind, jede Sünde ans Licht zu zerren und jede Unmoral … weiterlesen »
28. September 2012 in theologie und gemeinde 3
Sprüche 249: Sprüche 17,8
Ein Geschenk ist ein Zauberstein in den Augen des Gebers, wohin er sich wendet, hat er Erfolg (Sprüche 17,8 nach der Zürcher).
„Zauberstein“ ist ein seltsames Wort, das man nicht unbedingt in der Bibel vermuten würde. Gottes Wort warnt an vielen Stellen vor Zauberei und Magie, so dass es ungewöhnlich ist, dass hier von einem magischen … weiterlesen »
26. September 2012 in theologie und gemeinde 2
Sprüche 248: Sprüche 17,7
Gehobene Sprache passt nicht zu einem Toren, noch weniger passt verlogene Sprache zu einem Edlen (Sprüche 17,7 nach der Zürcher).
So lange es Sprache gibt, dient sie zur Verständigung und zur Abgrenzung. Man schlägt mit ihr Brücken zwischen Menschen und sie offenbart die Herkunft. Anhand der Sprache können wir nicht nur Bayern und Norddeutsche unterscheiden, sondern … weiterlesen »
24. September 2012 in theologie und gemeinde 7
Sprüche 247: Sprüche 17,6
Kindeskinder sind die Krone der Alten, und Väter sind der Stolz ihrer Kinder (Sprüche 17,6 nach der Zürcher).
Familiendebatten werden in unserer Zeit oft vom Thema des Generationenkonfliktes beherrscht. Eltern, Kinder und Enkel kämpfen gegeneinander um ihre Rechte in der Gesellschaft. Die moderne Gesellschaft hat einen Kult der ewigen Jugend aufgebaut, der in letzter Konsequenz unser … weiterlesen »
22. September 2012 in vermischtes 0
Sprüche 246: Sprüche 17,5
Wer den Armen verspottet, schmäht seinen Schöpfer, wer sich freut über ein Unglück, bleibt nicht ungestraft (Sprüche 17,5 nach der Zürcher).
Die ganze Bibel zeigt, dass Gott sich besonders den Armen, Schwachen, Witwen und Waisen zugewandt hat. Er lässt sich nicht von Besitz, Macht und Status blenden, sondern sieht den Men-schen. Dieser Spruch stellt nicht nur … weiterlesen »
20. September 2012 in theologie und gemeinde 0
Sprüche 245: Sprüche 17,4
Der Übeltäter hängt an trügerischen Lippen, der Lügner hört auf die Zunge, die Verderben bringt (Sprüche 17,4 nach der Zürcher).
Menschen umgeben sich gern mit ihresgleichen. Philosophen schätzen die Gegenwart anderer Denker und lesen gern deren Bücher; Punks hängen gern mit anderen Punks ab; Fußballfans schauen die Spiele gern mit anderen Fans zusammen. Eine Gruppe Gleichgesinnter … weiterlesen »
18. September 2012 in theologie und gemeinde 0
Sprüche 244: Sprüche 17,3
Der Schmelztiegel ist für das Silber da und der Ofen für das Gold, der HERR aber prüft die Herzen (Sprüche 17,3 nach der Zürcher).
Die einzige Verständnisschwierigkeit, die dieser Vers bietet, ist, dass man heute den Tiegel anders verwendet. Mit Tiegeln werden Metalle zusammengeschmolzen, also vermischt, nicht gereinigt. Darüber hinaus dürfte klar sein, worum es geht: … weiterlesen »
16. September 2012 in theologie und gemeinde 0
Sprüche 243: Sprüche 17,2
Ein verständiger Sklave wird Herr über einen schändlichen Sohn und teilt mit den Brüdern das Erbe (Sprüche 17,2 nach der Zürcher).
Um den Spruch verstehen zu können, muss man sich vor Augen halten, dass ein Sklave eigentlich keine Möglichkeit hatte, zum Herrn zu werden. Per Geburt stand der Sohn weit über ihm. Er würde irgendwann das … weiterlesen »
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