Archiv zum Autor storch

Ein Mensch ohne Verstand verpflichtet sich durch Handschlag und leistet Bürgschaft bei seinem Nächsten. (Sprüche 17,18 nach der Zürcher)
Das Thema Bürgschaft wird noch anderen Stellen in den Sprüchen aufgegriffen (z.B. 11,15 | 17,18 | 22,26-27). Der Autor wird an allen Stellen richtiggehend eindringlich um den Weisheitsschüler davor zu warnen, Bürgschaften zu übernehmen. Man sollte alles … weiterlesen »

Eine erfreuliche Zufallsentdeckung als ich eigentlich etwas recherchierte:
‎“Ich habe nur immer Angst davor, dass ich aus lauter Angst vor der Meinung anderer Menschen nicht weitergehe, sondern stecken bleibe.“ (Dietrich Bonhoeffer an seinen Bruder Karl-Friedrich, London 14.01.1935)
Da bin ich ja in guter Gesellschaft. Schön zu lesen, dass man trotz solcher Ängste treu bis in den Tod … weiterlesen »

Ein Freund ist jederzeit liebevoll, und für die Bedrängnis wird ein Bruder geboren Sprüche 17,17 nach der Zürcher).
Die schönste moderne Paraphrase dieses Spruches ist das Englische „a friend in need is a friend indeed“. Ein Freund in der Not ist wirklich ein Freund. Erst in der Bedrängnis zeigt sich, ob ein Freund wirklich einer ist … weiterlesen »

Was nützt das Geld in der Hand des Dummen? Kann er Weisheit kaufen, wenn er keinen Verstand hat? (Sprüche 17,16 nach der Zürcher).
In den Sprüchen schneidet das Geld im Vergleich mit der Weisheit immer wieder schlecht ab. An kaum einer anderen Stelle zeigt sich so klar, wie sich (göttliche) Weisheit von menschlicher Weisheit unterscheidet. Während … weiterlesen »

Wer Frevler freispricht und wer Gerechte für schuldig erklärt – beide verabscheut der HERR (Sprüche 17,15 nach der Zürcher).
Nicht jeder Vers der Proverbien ist direkt an Gott gebunden. Auch wenn Gott als Quelle der Weisheit stets im Hintergrund des Buches gedacht werden muss, wird er namentlich nicht immer erwähnt. Umso bemerkenswerter, wenn etwas direkt auf … weiterlesen »

Wer Streit anfängt, entfesselt eine Wasserflut, darum lass ab vom Streit, bevor er losbricht! (Sprüche 17,14 nach der Zürcher).
Ein Streit beginnt immer mit dem Trugschluss, dass man ihn kontrollieren könne. Niemand würde anfangen sich zu streiten, wenn er nicht glaubte, gewinnen zu können. Tatsächlich stehen die Dinge anders, als man im Leichtsinn denkt. Der Streit … weiterlesen »

Wenn einer Gutes mit Bösem vergilt, weicht das Unglück nicht von seinem Haus (Sprüche 17,13 nach der Zürcher).
Gutes mit Bösem zu vergelten ist eine schlimme Sache. Es bedeutet jemand anderem Unrecht zu tun, einen Menschen verraten, der einem geholfen hat, einem Wohltäter in den Rücken zu fallen. So etwas trägt die Strafe bereits in sich; … weiterlesen »

Lieber einer Bärin begegnen, der man die Jungen geraubt hat, als einem Dummen in seiner Torheit (Sprüche 17,12 nach der Zürcher).
Eine Bärin, die ihr Junges verloren hat, ist ein furchterregender Anblick. Selbst für einen bewaffneten Menschen ist ein Bär ein ernstzunehmender Gegner, besonders wenn er nur antike Waffen wie Speer, Pfeil und Schwert hat. Jeder … weiterlesen »

Der harten Arbeit Lohn: Man hält das eigene Buch (das erste Hardcover zumal) in den Händen. Hier ist also das aktuelle:

Der Verlag schreibt: „Gibt es eine Hölle? Oder kommen letztlich doch alle Menschen in den Himmel? Kann ein liebender Gott wirklich wollen oder zulassen, dass Menschen verloren gehen?
Diese Fragen werden derzeit kontrovers diskutiert. Hier ist … weiterlesen »

Ein Böser trachtet nur nach Aufruhr, aber gegen ihn wird ein grausamer Bote gesandt (Sprüche 17,11 nach der Zürcher).
Inhaltlich hat der Spruch zwei Aussagen, von denen sich die erste von selbst erschließt. Ein Böser trachtet nach Aufruhr. Er spielt Menschen gegeneinander aus und mag es, wenn es Stress gibt. Er ist ein Spalter, der nicht … weiterlesen »

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