In diesem Post möchte ich Euch Storchs letztes und wahrscheinlich umstrittenstes Buch vorstellen: „Homosexualität – Auf dem Weg in eine neue christliche Ethik?“. Es ist Anfang 2015 im Brendow Verlag erschienen, nur wenige Monate, bevor Storch plötzlich krank wurde und verstarb.

Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, in der er daran arbeitete. Damals brandete gerade eine neue Diskussionswelle in der christlichen Szene auf, wie man mit Homosexuellen umgehen sollte. Das war und ist ein Thema, an dem sich die Geister extrem streiten. Viele Menschen werden verletzt und abgelehnt, nur um das zu verteidigen, was einige für die Wahrheit halten.  Zu der Zeit kam der Verlag auf Storch zu und fragte an, ob er ein Buch darüber schreiben würde. Weil es ihm schon lange gegen den Strich ging, dass in diesem Bereich so grausam die Lehre über Nächstenliebe gestellt wurde, sagte er zu.

Gut ein Jahr dauerten die Recherche und das Schreiben. Storch las die einschlägigen Bibelstellen wieder und wieder, forschte in Kirchen- und Kulturgeschichte und traf sich vor allem mit Menschen, die sich auskannten. Wir lernten homosexuelle Christen kennen, die uns ihre Lebens- und Glaubensgeschichten erzählten. Das war sehr bewegend. Storch litt darunter, dass man vielen von ihnen furchtbar wehgetan hatte. Für ihn war klar, dass die Christen lernen müssen, jeden Menschen mit Respekt zu behandeln und ihre*seine Würde nicht zu verletzen. Um so mehr freue ich mich, dass ich gehört habe, dass sein Buch vielen homosexuellen Christen geholfen hat.

Ich weiß nicht, wie Ihr zu dem Thema steht. Aber ich bin überzeugt, dass Storchs Buch „Homosexualität“ ein wichtiger Beitrag in einer schwierigen Diskussion ist. Deshalb empfehle ich es Euch besonders.

Einen gesegneten Tag wünscht Euch

Eure Alex

„Homosexualität – Auf dem Weg in eine neue christliche Ethik?“ bekommt Ihr über diesen Link im Kultshop: https://www.kultshop.de/storch-homosexualitaet

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Ein Kommentar

  1. Was mich dran erinnert, dass ich es von meinem Vatter ausleihen muss. Er wollte es damals haben, vereinbart war, dass ich es vorher lese, bevor er es durcharbeitet und vielleicht weitergibt und es lange dauert, bis er es mir ausleihen kann.
    Damals war mir der Schmerz um Storchs Verlust noch zu frisch, ich habe ihn aus jeder Zeile gehört.

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