Archiv zum Autor storch

Mein Herr und mein Gott,
nimm alles mir,
was mich hindert zu dir.
Mein Herr und mein Gott,
gib alles mir,
was mich führet zu dir.
Mein Herr und mein Gott,
nimm mich mir
und gib mich ganz zu eigen dir.
Dieses Gebet soll der Schweizer Mystiker Nikolaus von Flüe (1417-1487) jeden Tag gebetet haben. Obwohl ich es prinzipiell besser finde mit eigenen Worte … weiterlesen »

Du kennst keine Buße
und verstehst nicht,
dass Du die Wut in Deinem Herzen,
so als wäre sie ein Schatz,
größer und größer werden lässt (…)1
Keine Buße zu kennen ist einer der schlimmsten Zustände überhaupt. Wer keine Buße kennt, der bleibt auf seiner Sünde sitzen. Wer aber auf Sünde sitzen bleibt, der wird sie noch vermehren. Paulus Beobachtung ist … weiterlesen »

Man kann das Vaterunser in ein paar Sekunden runterrasseln wenn man sich beeilt. Aber warum sollte man das tun? Jesus wollte seinen Leuten kein Gebet beibringen sondern das beten. Dabei kann das Vaterunser helfen, wenn Du es mit Deinen eigenen Worten betest.
Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.
Am Anfang solltest Dir klar werden mit … weiterlesen »

Auch wenn es ungewöhnlich ist folge ich dem Ansatz, den Jens gewählt hat und gebe in den Zitaten keine Versangaben sondern Seitenzahlen an. Ich fand es sehr interessant, den Brief einmal nur nach Kapiteln und nicht Versen unterteilt zu lesen. Auch das ändert schon die Perspektive. Im ersten Kapitel seines Briefes schreibt Paulus über die … weiterlesen »

Jesus betete einmal an einem Ort; und als er das Gebet beendet hatte, sagte einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie schon Johannes seine Jünger beten gelehrt hat. (Lukas 11,1 nach der Einheitsübersetzung)
Wir wissen nicht viel über das Gebetsleben Jesu, aber offenbar war es ansteckend. Als gläubige Juden hatten die Jünger selber … weiterlesen »

Ich versuche seit einiger Zeit mich dem Römerbrief mehr zu nähern und über ihn zu schreiben. Kein einfaches Unterfangen, denn der Römerbrief ist sehr komplex. Man wird ihm nicht gerecht wenn man ihn Vers für Vers auslegt. Aber auch kapitelweise oder thematisch ist es schwierig, denn die hauptsächlichen Themen schlagen ihre Wurzeln tief in das … weiterlesen »

Die Psalmen waren das Gebetsbuch Israels (s. Psalm 72,20). Es gab zwar auch andere vorformulierte Gebete in der jüdischen Traditionen, aber die Psalmen geben einen tiefen Einblick in persönliche Gebete.
Man kann die Psalmen nicht analysieren und exegetisch bearbeiten wie andere Texte der Bibel – zumindest nicht ohne sie zu etwas zu verbiegen, was sie nicht … weiterlesen »

Ich bin gebeten worden, einen Bericht über die Heilungskonferenz zu schreiben, an der ich vom 21.-24.05. teilgenommen habe. Ich war schwankend, ob ich das machen will, was es natürlich eine ziemlich persönliche Sache war und ich generell nicht viel persönliches blogge. Aber nun tue ich es doch.
Kurz gesagt: „ich war sehr zufrieden“. Es war eine … weiterlesen »

Von Bill Hybels (Willow Creek) habe ich den Tipp, schriftlich zu beten. Er schreibt darüber in dem Buch „Aufbruch zur Stille“. Eigentlich hatte ich schon vorher davon gehört, dass manche Gläubige Gott Briefe schreiben, was ja ungefähr dasselbe ist, wie Gebete in ein Notizbuch zu schreiben.
Ich selber habe das einige Mal ausprobiert und festgestellt, dass … weiterlesen »

Der Bundeverlag bringt ein neues Magazin heraus, dass sich an SeelsorgerInnen richtet. Als die E-Mail kam habe ich mal in die erste online-Ausgabe hinein gelesen und einen Artikel über die MANTRA II – Studie gelesen. Die Studie untersuchte den Einfluss von Fürbittegebet auf den Heilungsprozess. Natürlich war sie wissenschaftlich völlig in Ordnung, theologisch hätte ich … weiterlesen »

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