Archiv zum Autor storch

…weder ist das Gesetz selbst Gott, noch ist Gott selbst das Gesetz, so dass an die Stelle Gottes das Gesetz getreten wäre. So hatte Israel das Gesetz missverstanden. (Seite 117)
Laut Fußnote stammt der Gedanke nicht von Bonhoeffer sondern wurde von M.Noth in dessen Buch „12 Stämme Israels“ ausformuliert. Es ist ein interessanter Gedanke der näher … weiterlesen »

Ein zuverlässiger Zeuge lügt nicht, aber ein falscher Zeuge bringt Lügen vor. (Sprüche 14,5)
Man kann sich leicht vorstellen, welchen Schaden ein falscher Zeuge vor Gericht anrichten kann. Jemand, der in einer solchen Situation lügt und gegen das Gebot des „falschen Zeugnisgebens“ verstößt, kann einen anderen zugrunde richten.
Vermutlich ist dies das engere Bild das die Sprüche … weiterlesen »

Das zweite Bild in Mathäus 5,13-16: Die Stadt auf dem Berge. Die Gemeinde kann nicht verborgen sein. Sie ist die Stadt auf dem Berge, man sieht sie, egal in welchem Zustande sie sich befindet. Bonhoeffer benutzt hier eine pointierte Umschreibung:
Sie ist weithin ins Land sichtbar, sei es nun als feste Stadt oder bewachte Burg, sei … weiterlesen »

Wo keine Rinder sind, spart man das Futter, aber die Kraft des Ochsen bringt reichen Ertrag. (Sprüche 14,4 nach der Zürcher)
Man kann man falschen Ende sparen und sich damit selbst ins eigene Fleisch schneiden. Wer keinen Ochsen hat spart zwar am Futter, damit aber am falschen Ende weil ihm die Arbeitskraft des Tieres fehlt mit … weiterlesen »

Der Abschnitt über „die sichtbare Gemeinde“ legt Matthäus 5,13-16 aus. Teilweise klingen Bonhoeffers Gedanken, gerade wo sie falsche Auslegungen des Bibelwortes ansprechen, sehr modern. Insbesondere sind es zwei falsche Ansichten darüber, dass die Gemeinde das Salz der Erde ist, die mich angesprochen haben:
Ihr seid das Salz – nicht: ihr habt das Salz. Es wäre eine … weiterlesen »

Was der Tor im Mund führt, kommt als Rute auf seinen Rücken, aber den Weisen bewahren seine Lippen. (Sprüche 14,3 nach der Zürcher)
Hier haben wir es mit einem weiteren Hinweis darauf zu tun, dass wir ernten was wir säen. Für die Sprüche ist der wichtigste Same, den ein Mensch sät, dass was er sagt. Unsere … weiterlesen »

Das sechste Kapitel legt die Bergpredigt aus. Es ist das längste und zugleich älteste Kapitel der „Nachfolge“ – Bonhoeffer schrieb diese Auslegung schon 1934 in London. Die Bergpredigt bildet einen Ausgangspunkt Bonhoefferscher Theologie und das Rückgrat der „Nachfolge“.
Ich werde vermutlich weniger zu diesem Kapitel schreiben als zu den anderen, weil es ein sehr exegetisches Kapitel … weiterlesen »

Das ist vermutlich die längst Blogpause, die ich jemals eingelegt habe. Irgendwann gab es schon mal einen oder zwei Monate Funkstille, aber so unregelmäßig wie im Moment habe ich eigentlich nie gebloggt. Einige haben gefragt, warum das so ist und ich will gerne darauf antworten. Es gibt eigentlich drei Gründe und ich weiß gar nicht, … weiterlesen »

In den letzten Jahren hat der Galaterbrief für mich stets eine exegetische Herausforderung bereitgehalten: Spricht Paulus vom Heiligen Geist oder von (wiedergeborenen) Geist des Menschen? Im Griechischen stet das selten klar. Mittlerweile bin ich durch sorgfältiges Studium und Vergleichen der 15 Stellen zum Schluss gekommen, dass nur Galater 6,18 vom Geist des Menschen spricht. Alle … weiterlesen »

Eine nette kleine Geschichte, die ich in William Barclays Auslegung der Korintherbriefe gelesen habe. Zum besseren Verständnis zitiere ich noch ein paar Sätze vorher und nachher:
Mehr als einmal wurde Paulus geradezu für wahnsinnig gehalten (Apg. 26,24); es erging ihm damit wie Jesus, der von den Seinen nicht verstanden wurde (Mark. 3, 21). Für eine Idee … weiterlesen »

Seite 29 von 211« Erste...1020...2728293031...405060...Letzte »