Archiv zum Autor storch

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Unsere Erklärungsversuche für das menschliche Leid richten gelegentlich mehr Schaden an als das Leid selber.
Beim Lesen von Hiob stellt sich die Frage, ob Christen überhaupt glücklich sein können. Ich denke tatsächlich manchmal, dass sie es schwerer damit haben als Ungläubige. Ein Mensch ohne Gott rechnet mit Leid: er weiss mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass … weiterlesen »

5. Mai 2006 in theologie und gemeinde 3

FLT

Vom 27.04.-01.05. war unser erstes FLT in diesem Jahr. FLT steht für Freak-Leiter-Training und es ist ein Trainingsprogramm, das im Rahmen von GROBIAN (unserem Gemeinde-, Regio- oder Bereichsleiter intensivem Ausbildungsnetzwerk) über jeweils zwei Jahre hinweg stattfindet und die wichtigsten Grundlagen und Fertigkeiten von Leitern in der Gemeinde anreisst.
Es war wieder richtig geil: gute Lehre, … weiterlesen »

Einen Bund schloß ich mit meinen Augen, nie eine Jungfrau lüstern anzusehen. Was wäre sonst mein Teil von Gott dort oben, mein Erbe vom Allmächtigen in der Höhe? (Hiob 31,1-2)
Diese Stelle steht an einer falschen Stelle in der Reihenfolge der Hiobreihe. Ich hatte sie mir zwar beim lesen schon angestrichen, war aber unschlüssig, ob und … weiterlesen »

Heute mal wieder ein Buchtipp – und sogar ein belletrischer! Es handelt sich um das Taschenbuch „Sherlock Holmes und das verschwundene Kindermädchen“ von John North. Da ich mit einiger Leidebschaft Sherlockiana sammele kann es hier öfter mal eine SH-Besprechung geben…
Sherlock Holmes ermittelt im Fall eines Kindermädchens, das in London verschwunden ist. Der Fall führt ihn … weiterlesen »

Gott aber sagte: Ich bin mit dir; ich habe dich gesandt, und als Zeichen dafür soll dir dienen: Wenn du das Volk aus Ägypten herausgeführt hast, werdet ihr Gott an diesem Berg verehren. (2.Mose 3,12)
Viele Christen suchen absolute Sicherheit in der Frage, ob Gott zu ihnen geredet hat oder nicht. Sie haben vielleicht einen prophetischen … weiterlesen »

Die drei Kapitel von 29-31 stellen Hiobs Schlussplädoyer in seinem Prozess mit Gott dar. Er legt noch einmal seine blühende Vergangenheit dar (29), zeigt seine schreckliche Gegenwart (30) und beteuert seine Unschuld. Das 31.Kapitel endet denn auch auf: „Zuende sind die Worte Hiobs“.
Es gibt nicht viel dazu zu sagen, ich erwähne diese Kapitel nur der … weiterlesen »

Es gibt seit längerem einen Blog, den ich sehr gerne lese: Toby Faix. Normalerweise blogge ich ja keine Links, aber heute ist das mal anders. Ich mag die Zusammenstellung aus tiefen Ansichten und Einsichten in das Familienleben eines Akademikers. Vielen Dank dafür.

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Hat nicht mein Schöpfer auch ihn [den Armen] im Mutterleib geschaffen, hat nicht der Eine uns im Mutterschoß gebildet?
Wenn ich der Armen Wunsch versagte, verschmachten ließ der Witwe Augen, wenn ganz allein ich meinen Bissen aß, das Waisenkind aber nicht davon aß – von Jugend an hat wie ein Vater er mich großgezogen, vom Mutterschoß … weiterlesen »

Einer der Vorteile am vielen Reisen ist, dass man Radio hören kann. So habe ich auf einer Rückfahrt aus Darmstadt ein wunderbarers SWR-Feature über Samuel Beckett gahört, einen Dramatiker, den ich zwar gelesen habe, zu dem ich aber nie Zugang gefunden habe. In dem Feature durfte natürlich eines der berühmtesten Beckett-Zitate nicht fehlen. Über das … weiterlesen »

Das ganze 28. Kapitel ist der Weisheit gewidmet. Es ist richtig modern in seiner Aussage: der Mensch war schon überall. Er hat alles erforscht, nach jedem Schatz gegraben, kennt die Tiefen der Erde, aber all das hat ihn nicht weiser gemacht. Am Ende aller Mühe steht die fast lakonische Feststellung:
Verborgenes bringt er ans Licht. … weiterlesen »

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