Rudolf Bultmann hat als grosser Gelehrter am Neuen Testament gearbeitet. Seine Schlüsse mögen uns, als bibelgläubigen Christen, zuweilen bizarr erscheinen aber das ändert nichts an der Tatsache. Jedenfalls hat er auch versucht, das Johannesevangelium in eine eigene Ordnung zu bringen. Nach einem erkenntnistheoretischen Witz ist dies nun ein theologischer:
Bultmann erkennt einige Quellen, die der Autor … weiterlesen »
Archiv zum Autor storch
9. März 2006 in theologie und gemeinde 1
Bultmann und die Ordnung
8. März 2006 in theologie und gemeinde 16
Mystik – Hiob 11,7-9
Die Tiefen Gottes willst du finden, bis zur Vollkommenheit des Allmächtigen vordringen? Höher als der Himmel ist sie, was machst du da? Tiefer als die Unterwelt, was kannst du wissen? Länger als die Erde ist ihr Maß, breiter ist sie als das Meer. (Hiob 11,7-9)
Es gibt eine menschliche Arroganz die versucht, Gott zu verstehen. Das … weiterlesen »
7. März 2006 in theologie und gemeinde 29
Frisuren
Sonntag waren Alex und ich in Wiesbaden im CZW und als wir ins Auto stiegen klemmte ein handgeschriebener Zettel hinter dem Scheibenwischer: „Es ist dem Manne etwas Schändliches langes Haar zu tragen. Gott liebt Gehorsam, keine Wundersüchtigen“, stand darauf in leserlicher Altmännerhand geschrieben. Was haben wir gelacht!, bevor ich den Zettel dem bezopften „Catcher“ weitergereicht … weiterlesen »
6. März 2006 in theologie und gemeinde 5
Gottes Augen – Hiob 10,4
Hast du die Augen eines Sterblichen, siehst du, wie Menschen sehen? (Hiob 10,4 nach der Einheitsübersetzung )
Eine bange Frage, die Hiob da stellt. Wahrscheinlich eine Frage, die sich schon viele Leser der „Schönheit des Komplexen“ gestellt haben. Ich selber auch.
Als ich Christ geworden bin gab es das Gerücht, dass Gott sehr an Äusserlichkeiten interessiert wäre. … weiterlesen »
5. März 2006 in theologie und gemeinde 1
vertrauen
Vielleicht befinden wir uns alle in der Lage des Mannes, der an den Rand eines Abgrunds kam. Als er so dastand und überlegte, was er als Nächstes tun sollte, staunte er nicht schlecht, als er entdeckte, dass ein Seil über den Abgrund gespannt war. Und langsam und mit grosser Sicherheit kam auf dem Seil ein … weiterlesen »
4. März 2006 in theologie und gemeinde 0
Bekennen – Hiob 9,27-28
Sage ich: Ich will meine Klage vergessen, meine Miene ändern und heiter blicken!, so graut mir vor all meinen Schmerzen; ich weiß, du sprichst mich nicht frei. (Hiob 9,27-28
Hiobs Situation ist geradezu klassisch für ein Problem des geistlichen Wachstums. Es ist alles andere als einfach, sein Denken und Fühlen zu ändern. Für viele liegt … weiterlesen »
3. März 2006 in theologie und gemeinde 9
Storchs Bekehrung
Liebe Freunde,
ich habe meine Bekehrungsgeschichte in das Profil gepackt. Wen sie interessiert, kann sie hier nachlesen. Ich habe auch ein mp3 der Geschichte von einer Radiosendung und seit gestern ein kleines Video, die werde ich beizeiten nachreichen.
Für heute muss es so reichen. Ist mir schon peinlich genug, dass es so lange gedauert hat bis ich … weiterlesen »
2. März 2006 in theologie und gemeinde 13
Gebet – Hiob 9,15-16
Und wär‘ ich im Recht, ich könnte nichts entgegnen, um Gnade müßte ich bei meinem Richter flehen. 16 Wollte ich rufen, würde er mir Antwort geben? Ich glaube nicht, daß er auf meine Stimme hört. (Hiob 9,15 nach der Einheitsübersetzung )
„Stell Dir vor Du betest und Gott antwortet“, habe ich mal als Aufkleber an einer … weiterlesen »
1. März 2006 in theologie und gemeinde 5
den ganzen Ratschluss predigen
„Die Summe Deines Wortes ist Wahrheit“, heisst es in Psalm 119,160; zumindest in der Schlachter- und der Elberfelderübersetzung.
Als Prediger sollten wir immer darauf aus sein das ganze Wort zu predigen und nicht nur immer dieselben Teilaussagen, die uns angenehm sind. Das ist eine ziemliche Herausforderung, denn das ganze Wort Gottes ist schwer zu fassen. Die … weiterlesen »
28. Februar 2006 in theologie und gemeinde 3
Angst – Hiob 9,11
Zieht er an mir vorüber, ich seh‘ ihn nicht, fährt er daher, ich merk‘ ihn nicht. (Hiob 9,11)
Herr, lass mich sensibel sein für Dich. Geh nicht an mir vorbei ohne dass ich es merke.
PS: Gott sei Dank sind gewisse Weltverschwörungs- Endzeitüberexegeten noch nicht auf diese Stelle gestossen. 🙂
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