4 Sein Wirken

Denn Jesus Christus ist immer derselbe – gestern, heute und in alle Ewigkeit. (Hebräer 13,8 nach der NGÜ)

Man kann jemanden nicht nur kennen lernen, indem man über ihn liest oder ihn selber fragt. Man kann auch beurteilen wie jemand ist, indem man sich ansieht, was er tut. In gewissem Sinne spricht es sogar viel lauter, was jemand tut als was er über sich sagt. Jesus hat das seinen Kritikern immer wieder entgegen gehalten: „wenn ihr schon nicht meinen Worten glaubt, dann glaubt doch wenigstens dem, was ich tue.

In den Evangelien sehen wir immer wieder, dass die Menschen Jesus in erster Linie wegen der Wunder nachfolgten, die er tat. Nur wenige konnten hier der menschlichen Fassade den Messias erkennen und folgten Jesus deswegen. Heute ist es der wichtigste Hinweis darauf, dass Jesus lebt, dass er noch Wunder gibt und er unter seinen Freunden wirkt.

Wir erleben wir auf verschiedene Arten, es müssen nicht immer die spektakulären Dinge wie Totenerweckungen sein. Wir erleben Jesus in dem Frieden in unseren Herzen, in der Art, wie er Menschen von seiner Gegenwart überzeugt, in der Ausübung von Geistesgaben und vielem anderem.

Wenn Jesus sich tatsächlich nicht geändert hat, ist damit zu rechnen, dass er noch dasselbe tut wie vor zweitausend Jahren. Dann sollten wir damit rechnen, dass er wirkt, aber auch dieses Wirken suchen. Oft muss man Gottes Wirken entdecken. Selbst vor 2000 Jahren, als Jesus über das Wasser ging, Stürme stillte und Dämonen austrieb, konnten kritisch eingestellte Zeugen Gott nicht in seinen Taten entdecken – im schlimmsten Falle schrieben sie diese einem Dämon zu.

Es ist leichter zu sehen, was Jesus tut, wenn man sich bekehrt hat und bereits einen Blick für Gottes Reich hat. Aber auch dann muss man oft noch die Augen offen halten um es zu sehen.

Nicht nur die Menschen, die Jesus eine Weile nachfolgten, sondern auch de Jünger waren begeistert von dem, was Jesus tat. Sie schrieben einige Wunder detailreich auf und manches Mal spürt man ihre Begeisterung darüber. In einer Geschichte (Lukas 10,20) ist ihre Freude über das Übernatürliche sogar so groß, dass Jesus ihnen die wahren Prioritäten des Reiches wieder ins Gedächtnis rufen musste.

So ist es auch heute noch: Es liegt etwas Aufbauendes darin zu erleben, wie Jesus handelt. Wenn man es nicht selber erlebt, ist es genauso aufbauend zu sehen, was er im Leben anderer Christen macht. Deshalb ist es gut, andere zu fragen, was sie mit Jesus erleben. Man kann auch Zeugnisseiten im Internet lesen oder in vielen Predigten hören, was Jesus zu unserer Zeit tut.

Wessen Herz brennt nicht wenn er hört, wie Missionare übernatürlich versorgt oder bewahrt werden? Oder wenn er hört, dass in der Nachbargemeinde eine Schwester von Krebs geheilt wurde? Es tut uns gut, Jesus an der Arbeit zu sehen und es ist eine Möglichkeit, ihn kennen zu lernen. Höre deswegen nicht auf, nach Geschichten zu suchen und erzähle anderen, was Du mit Jesus erlebt hast. Ebenso wie Dich ihre Geschichten aufbauen, helfen ihnen Deine Geschichten Jesus zu begegnen.

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