19. September 2005 1

publikumspredigt

heute (=sonntag, 18.09.05) haben wir im gottesdienst eine publikumspredigt gemacht. das ganze war nicht ganz spontan, weil es schon am sonntag vorher angesagt worden ist, aber dennoch sehr geil. ich habe nicht selbst gepredigt, sonder jeder hatte bis zu maximal fünf minuten zeit etwas über einen bibelvers ihrer/seiner wahl zu sagen. am ende waren es sechs leute, die was gesagt haben, so dass wir auf eine gute predigtlänge gekommen sind.

ich muss sagen, dass ich schon ganz schön nervös war. es gibt ja viele prediger, die vor einer predigt nervös sind; das problem habe ich in der regel eigentlich nicht. meist bin ich nur angespannt und etwas angeregt, aber nicht richtig nervös. diesmal war ich es schon, weil man bei derartigen experimenten doch eine menge kontrolle über der gottesdienst abgibt und natürlich nicht sagen kann, ob es klappt. die hauptfrage war, ob überhaupt einer mitmachen wird.

am ende war es super und ich kann nur jeden ermutigen, so was mal anzutesten. jesus will nicht nur durch ein paar stars reden sondern durch sein volk. das ist wichtig im auge zu haben. wir reden zwar alle vom „universellen priestertum aller gläubigen“, aber in der praxis haben die gläubigen kaum gelegenheit dieses reformatorische prinzip zu leben. es gibt sicherlich viel mehr menschen in der gemeinde, die gott berufen hat hin und wieder was im gottesdienst zu sagen, als die paar prediger, die man so hat.

am beeindruckendsten fand ich, dass bei allen „predigtstücken“ sich nachher ein roter faden durchgezogen hat, über den man dann natürlich fantastisch beten konnte.

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