Derek Prince (1915-2003) gab der charismatischen Bewegung immer wieder eine Warnung mit: sie wären anfälliger als andere Bewegungen, dem Antichristen zu folgen. Ich habe sogar eine Variation des Themas gehört in der er gesagt haben soll, dass der Antichrist sogar aus der charismatischen Szene hervorgehen könne. Auch wenn ich nicht weiß, ob er das wirklich gesagt hat, oder ob es sich um einen Gedächtnisfehler handelt, bleibt eine starke Warnung.

Mich trifft diese Aussage besonders weil sie von einem Insider kommt. Vermutlich würde niemand ernsthaft widersprechen wenn man Prince theologisch als Pfingstler einordnet. Zudem war er aber auch ein sehr gebildeter Mann; eine Kombination, die häufiger vorkommt als manch einer denkt. Er studierte mit Auszeichnungen an englischen Eliteuniversitäten und war Pazifist in einer Familie von Offizieren. Wenn man so etwas sagt, dann braucht man eine gute Begründung. Es ist eben diese Begründung, die mich nachdenklich macht. Laut Prince sind es drei Aspekte, die die charismatische Bewegung anfällig machen:

  • Sie kennen die Bibel nicht oder zu schlecht um falsche Lehren zu erkennen.

Es ist leider wahr, dass oft ein erschreckend niedriges theologisches  Niveau gerade in den Gemeinden herrscht, die am meisten das Wirken des Geistes erleben. Auf der anderen Seite gibt es oft den „bibeltreuen“ Gemeinden (wie sie sich häufig selbst nennen) wenig zu erleben. Man kann auf beiden Seiten vom Pferd fallen. Ich habe einige Male (u.a. auf dem Freakstock) darüber gepredigt, dass es blöd ist, sich für das eine oder das andere zu entscheiden, leider habe ich nur einen Eintrag dazu gefunden und kein Audio. Warum ist es nur so, dass immer die einen Gemeinden einen Schwerpunkt in einem Bereich haben und den anderen vernachlässigen? Schon Tertullian (150-230) sagte, dass Wort und Geist zusammengehören wie die linke und die rechte Hand Gottes. Wenn wir mehr von Gottes Wirken ersehnen sollten wir auch mehr sein Wort kennen lernen. Die Trennung von beidem ist wieder einmal mehr gnostisches als christliches Denken. Wir müssen Ganzheitlichkeit erstreben.
Viele Lehren im Leib Christi lassen sich so einfach durchschauen wenn man die Bibel kennt. Man denke nur an faschistische Theologien, die sich speziell in U,S und A noch immer einiger Beliebtheit erfreuen. Für diese Extreme braucht man kein großes Bibelwissen, aber einiges ist viel subtiler und macht einen kühlen Kopf zum Erfordernis.

  • Charismatiker folgen geistlichen Führern ohne diese kritisch zu hinterfragen

Unglücklicherweise kann man auch diese Kritik nicht ganz von der Hand weisen. Es gibt einen berühmten Halbwitz: „was ist der Unterschied zwischen dem Katholizismus und der charismatischen Bewegung? – die Katholiken haben nur einen Papst.“ Es ist unglaublich, was für Menschen in dieser Bewegung Ämter bekleiden und wie viele ihnen kritiklos hinterher laufen. Auch wenn ich immer dafür plädiere, die Person von der Lehre zu trennen, sollten wir prüfen von wem wir uns prägen lassen und auf keinem Fall kritiklos hinter einem „Führer“ herlaufen. Die Geschichte ist voller Tragödien die nicht entstanden wären wenn Anhänger ihren Leiter nicht maßlos überhoben hätten.

Weil ich hier viel darüber schreibe, dass man dei Botschaft vom Botschafter trennen muss, gebe ich Euch noch ein Bibelzitat dazu:

Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun; denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen. (Matthäus 23,3 Einheitsübersetzung)

Unnötig zu sagen, dass es hochgradig peinlich ist, wenn Jesus so etwas über uns sagen würde. Aber selbst in dem Fall wäre ich froh, wenn wenigstens nicht das Richtige, was ich auch gesagt und getan habe, mit verworfen würde.

  • Sie halten das Übernatürliche generell für Gottes Wirken

Ein Kennzeichen alttestamentlicher Theologie ist, dass alles pauschal Gott zugeschrieben wurde. Das trifft besonders für übernatürliche (oder einfach mit damaligen Mitteln nicht erklärbare) Phänomene zu. Das stellt das AT in eine inhaltliche Spannung zum NT, denn vieles, was im AT Gott war, wird im NT dem Satan zugeschrieben. Es ist ein klassisches Beispiel für fortschreitende Offenbarung: die Erkenntnis Gottes entwickelt sich zwischen den Testamenten weiter. In diesem Sinne ist es eher ein Rückwärtstrend wenn heute wieder Menschen glauben, dass alles von Gott ist. Einige Phänomene sind eindeutig nicht von Gott und es ist gefährlich, nur von einer Quelle übernatürlicher Macht auszugehen. Gottes Wort fordert uns auf die Geister zu prüfen und nicht allem zu glauben, was übernatürlich daher kommt. Ein fataler Fehler, das nicht zu tun!

Wer noch mehr über Derek Prince erfahren möchte, findet Informationen in seinen deutschen Wikipediaeintrag und auf der Website seines Dienstes.

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21 Kommentare

  1. Das ist ein Themenbereich, der mich seit längerem beschäftigt. Und es ist richtig, einiges kann man sehr schnell als falsch erkennen und bei anderem ist das schon schwieriger. Da ich längere Zeit in der Esoterik unterwegs war kommt mir manches sehr bekannt vor und ich weiß nicht richtig wie ich das jetzt einordnen soll. Bis jetzt bin ich da leider noch nicht so viel weiter gekommen, aber das ist ja voll wichtig. Denn es wäre ja fatal, wenn man etwas unterstützt, das nicht von Gott ist. Und auf der anderen Seite, was genauso betont werden muss, etwas ablehnt das von Gott ist.
    @storch Wie genau gehst du denn da vor das zu unterscheiden? Klar ist natürlich Bibellesen und beten, aber vieles kommt so einfach in der Bibel nicht vor.

  2. Das ist sicher was dran, ich denke es auch das es wichtig ist kritisch zu sein, ich habe sehr viele Leute um mich herum die der Charismatischen Szene sehr kritisch gegenüber stehen, auch zu recht, deshalb mag ich eine grundsätzlich kritische Herangehensweise nicht so gerne. Merke aber das ich bei manchen Predigern auf Distanz gehe wenn es sich komisch anhört, war zum Beispiel so bei W+G Köln so oder damals noch mit Terry Jones den hab ich mal vor sieben Jahren gesehen, als ich mal in der CGK war, da hat er vor der Predigt und nach dem Lobpreis Dämonen von der Bühne geschoben.

  3. In diesem Sinne ist es eher ein Rückwärtstrend wenn heute wieder Menschen glauben, dass alles von Gott ist.

    Anhand von Hiob kann man sehr gut sehen, dass gewisse Sachen nicht von Gott sind, sondern von Ihm lediglich zugelassen, d.h. er hat weiter acht auf sein(e) Kind(er). Für mich gehört es auch ein Stück zum großen Geheimnis Gottes, wenn ich den Auftrag in Epheser 5,20 lese „Sagt allezeit für alles dem Gott und Vater Dank im Namen unseres Herrn Jesus Christus.“ Es fällt mir bis heute schwer, Gott dafür zu danken, dass meine Mum 2004 an Krebs gestorben ist, als der Jüngste in unserer Familie fast 18 war und meine Eltern sich wieder zweisame Reisen, von denen sie geträumt haben, hätten verwirklichen können. Ich glaub auch nicht, dass ich dafür danken soll, aber ich kann Gott dafür danken, dass es in seinem großen Plan wohl Sinn macht, auch wenn es unendlich weh tut. Durch die Bibel weiß ich, dass „denen die Gott lieben alle Dinge zum Besten dienen“.
    „Das Herz des Menschen plant seinen Weg, aber der Herr lenkt seine Schritte.“ Spr. 16,7

    ps: Zum Thema Charismatiker kann ich nur sagen, dass ich an einer Hand abzählen kann, wie oft ich in einem „charismatischen Gottesdienst“ war, weil mir die Handhabung des Redens in Zungen immer ziemlich auf den Wecker ging. Kann sein, dass das einfach durch meine brüdergemeindliche Prägung herrührt, oder ich aber auch einfach nur extreme Gemeinden erwischt habe, wo in 30-minütigen Gebetszeiten von ca. 100 Leuten auch ziemlich alle in Zungen geredet bzw. gebetet haben. Ich fand das schon ziemlich krass, und dachte mir, dass, wenn mich das jetzt schon abschreckt, das für Gäste oder Fremde garantiert nigs is und die wirklich denken müssen „Die sind von Sinnen“ oder so. Ich hab gelernt, dass, wenn sowas passiert, gleichzeitig eine Auslegung stattfinden soll, und hab sowas bis jetzt – NOCH NIE – erlebt, obwohl ich das gerne würde.
    (Zum Thema WuG: bin ich grad noch über einen Vers gestolpert und zwar: „Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Zucht.“ 2.Tim.1,7 / RevElb)

  4. „Ein Kennzeichen alttestamentlicher Theologie ist, dass alles pauschal Gott zugeschrieben wurde.“

    Ich finde ueberhaupt nicht, dass im alten Testament alles pauschal Gott zugeschrieben wird… vor allem nicht uebernatuerliches… Es gibt sehr klare Kategorien fuer falsche und echt Propheten, Magie und Horoskopen wird sich ganz klar entgegengestellt. Heilungen, politische Prophezeiungen etc. waren zwar allgemein sehr ueblich und wurden immer [irgendeinem] Gott zugeschrieben, aber auch die alttestamentliche Theologie macht ganz klar einen unterschied zwischen falschen Goettern/Goetzen/Geistern und dem einen wahren Gott. Israel war immer aufgerufen nur dem einem wahren Gott zu folgen und hat sich immer wieder Goetzen zugewandt….und dafuer gab es eindeutig Gericht! Das Volk hat an manchen Stellen sogar die Wunder Jahwes ihren selbstgemachten Goetzen zugeschrieben… (zum Beispiel in der Story mit dem goldenen Kalb)

    In Deut. 13 werden Zeichen und Wunder mit Falschen Propheten in Vebrindung gebracht: „Wenn unter euch ein Prophet oder Träumer aufstehen wird und dir ein Zeichen oder Wunder angibt, 2 und das Zeichen oder Wunder eintrifft, davon er dir gesagt hat, indem er sprach: «Lasset uns andern Göttern nachwandeln, die ihr nicht kennt, und laßt uns ihnen dienen!» “

    Auch die 10 Plagen sind eine Art Wettkampf zwischen den Wundern Gottes und den Zaubereien der Aegyptischen Magier… Ganz klar uebernatuerliches, was eindeutig nicht dem wahren Gott zugeschrieben wird.

  5. …sehr interessante Stelle, Bindersky – Kraft, Liebe und Zucht gehören zusammen! – Unzucht schließt automatisch die anderen beiden aus.

    ..ja, voll korrekt Storch, die verschiedenen Anfälligkeiten zu kennen und zu benennen ist wichtich! Der Weg bleibt eben schmal und widerspricht so unserem nat. Bedürfnis breit zu sein – ääh ich meine…naja is klar ne? 😉

    Denke wir können tatsächlich nur „hintereinander“ weiter gehen, dh. wir „folgen“ schon auch immer anderen Geschwistern. Der Punkt ist aber auch hier wachsam und flexibel zu bleiben: Wenn ich gestern voll in der Salbung war, kann ich heute schon daneben liegen – ist also nix gut, Personen „anzusehen“.

    ..und genau – der „Reiz des Übernatürlichen“ ist auch so eine Falle. Es wird meist übersehen, dass die ganze Welt(!) unter der Macht Satans ist („Gott dieser Welt“ usw.) und es von daher so nötig ist, ganz in der neuen Schöpfung zu leben – nur hier ist Gott auch wirklich Gott!

    Denke der Mangel an geistlicher Unterscheidungsfähigkeit liegt sehr an unserem „Eiertanz“ mit der Welt und der fehlenden Radikalität, sich von ALLEM in ihr loszusagen: Haben, als hätte man nicht und sein, als wäre man nicht…

    …tja und dann noch die Bibel, das unbekannte Buch und der Heilige Geist, das unbekannte Wesen – schon schlimm, dass diese existenzielle Verbindung von Wort und Geist jetzt namentlich so negativ belegt ist…

    ach, und der Antichrist ist Charismatiker? Interessant – ich dachte immer der wäre katholiscvh… 😀

  6. Derek Prince schrieb einmal, dass der Geist des Antichrist beim Volk Gottes anfängt:

    The third form is the spirit of antichrist. The spirit of antichrist is the spirit that operates through every antichrist. And John has given us certain marks of the spirit of antichrist which are very important. First of all, it starts in association with God’s people. In 1 John 2:19 John writes concerning the antichrists:
    They went out from us, but they were not of us; for if they had been of us, they would have continued with us; but they went out that they might be made manifest, that none of them were of us.
    So antichrist always begins in some way in association with the people of God. But, it does not really belong there, and in due course that will be made manifest. That is one mark of the spirit of antichrist.

    Vielleicht meinst Du das mit dem Zitat, dass der Antichrist (die Person) aus der (charismatischen) Gemeinde kommen könnte?

    Quelle: http://www.au.derekprince.com/PDF/TL33.pdf

  7. Hallo zusammen !

    Wer denn nun der Anti-Christ sein wird, und wo er vieleicht her kommen wird … ist mir relativ schnurps.

    Trauriger Weise sind aber die Punkte, warum gerade Charismatiker so anfällig für „falsche Führer“ sind doch sehr zutreffend – mit der Einschränkung bzw Erweiterung das es in anderen Denominationen in manchen Punkten auch nicht besser bestellt ist.

    Sie kennen die Bibel nicht oder zu schlecht um falsche Lehren zu erkennen.

    Ja – leider wahr. Immer weniger Christen kennen ihre Bibel. Und von dem Rest der sich noch gut auskennt kennt ein großer Teil sie nur sehr einseitig. Bei denen ist dann alles Übernatürliche vom Teufel… schade, schade.

    Neben der bekannten und oft ignorierten Tatsache, das der Geist uns das Wort lebendig machen muß, kommt halt auch eine Theologie der Essenz zu kurz. „Die SUMME Deines Wortes ist WAHRHEIT“ !

    Charismatiker folgen geistlichen Führern ohne diese kritisch zu hinterfragen

    Ja – auch das habe ich leider so erlebt. Sogar das die geistigen Führer auf weltliche Würdenträger hereingefallen sind 😉
    Aber auch das gibt es nicht nur bei Charismatikern.
    Das Problem des kritischen Hinterfragens fängt aber eigentlich bei einem selber an, denn auch die ach so kritschen Menschen in den ach so kritischen Kirchen sind sehr unkritisch und von sich selbst und der Richtigkeit ihrer kritischen Haltung überzeugt. Kritisch gegen alles – nur nicht gegen sich selbst !

    Und auch hier ist wieder der HG von größter Bedeutung ! Erlaube ich Ihm kritisch in mein Leben zu reden ?

    Sie halten das Übernatürliche generell für Gottes Wirken

    Auch nur zu wahr. Wobei mich an diesem Punkt noch nichteinmal der böse Teufel so sehr ärgert 😉
    Neben Gott und dem Teufel gibt es ja nun auch noch die dritte Kraft : den Menschen. Meiner bescheidenen Meinung nach ist wohl manches von „übernatürlichen“ Wirken weder von Gott noch vom Teufel. Es ist einfach „nur“ menschlich.
    Keine Ahnung ob ihr das kennt. Aber mir geht das manchmal so. Da erlebt man Situationen und man spührt eindeutig die Gegenwart Gottes – WOW !
    Dann gibt es auch Begebenheiten da spührt man sehr deutlich die Gegenwart Satans – Uaah !
    Aber es gibt auch solche Situationen wo man einfach nur merkt da produziert ein Mensch gerade etwas – aus welchem Grund, und zu welchem Zweck auch immer… 🙁

    Die Konsequenz aus alle dem ist doch eigentlich die gleiche wie bei den anderen Themen die der Kirche so unter den Fingrnägeln brennen auch : Wir brauchen mehr von Gott. Mehr Reden, mehr Nähe, mehr Weisheit, mehr Liebe, mehr Zurechtweisung u.s.w.
    Wir müssen IHN besser kennen lernen.

    Was ist denn wenn ich ein Reden verspühre, und ich werde ständig von Zweifeln geplagt : „Ist das jetzt von Gott oder von mir… ? “
    Und es braucht auch mehr Mut ! Mehr Mut sich zum Deppen zu machen. Mehr Mut sich ins Abseits zu stellen ! Mehr Mut unbequeme Dinge zu sagen.

    Zurechtweisung von Gott ist ja immer konstruktiv – und sollte dann auch so rüberkommen und nicht durch den Überbringer entstellt werden. Aber mal im Ernst : Wer hört sich schon gerne Kritik an. Da sind wir wieder ganz schnell bei dem Punkt oben. Kritisch ja – aber bloß nicht selbstkritisch. Und dann wird das ganze „keine Kritk / Korrektur aussprechen“ auch noch als besonders großes Maß an Nächstenliebe verkauft : „Guck mal wie lieb die sich haben. Da sagen sich alle nur gegenseitig nette Dinge in Blümchensprache“.
    Ja klar – getratscht, geschimpft und beschwert wird sich dann in der Kleingruppe / Fraktion die die gleiche Meinung hat.

    Hören wir doch bitte mehr auf den Heiligen Geist. ER lehrt und tröstet. Und auf SEIN Urteil kann man sich verlassen.

    Grüße

    Kai

  8. sehr cool, dass das hier mal zitiert wird. habe die letzte Tage genau über diese zitate von Derek nachgedacht, hatte die predigt vor ungefähr2 Jahren gehört und mich angesichts der aktuellen Ereignisse daran erinnert…

  9. Hi Storch – cooler Beitrag! Als Derek Prince Fan ( Fan ist nicht das richtige wort aber ich mag seine Buecher, finde sie ausgewogen, tief und fundiert…..war erst gestern wieder auf dpm.org um Predigt-mp3 downzuloaden ) kann ich dir in allem nur zustimmen. Ich predige auch viel in anderen Gemeinden hier in Belgien und finde es oft auch erschreckend wie wenig auch aeltere Christen ueber die Grund-Lagen….unseres Glabuens wissen …. wie wenige eine gesunde Haltung haben gegenueber geistlichen Phaenomenen – oft konsumieren sie entweder wahllos und finden alles toll was kommt ODER sie sind so aengstlich das sie Prophetie und Gaben generell ablehnen aus Angst „verfuehrt“ zu werden ……… Ich sage immer das ist so als wuerde man alle Autos abschaffen wollen aus Angst das Unfaelle passieren koennen – dabei muessten wir doch nur das „fahren lernen und uns an die VerkehrsREgeln halten “ ……….. Anyway – guter Post! Danke! SEGEN aus Antwerpen

  10. Sorry es is dpmuk.org – fuer alle die mehr wissen wollen ueber Derek Prince

  11. Super interessant! Danke Storch!

  12. ich fürchte, da hat er leider recht und ich würde einen weiteren punkt ergänzen: in pfingstlerisch-charismatischen gemeinden wird der verstand meist eher mit argwohn betrachtet. nicht generell und kaum einer würde sagen, man müsse den verstand abschalten, aber die tendenz ist vorhanden. man ist kritiklos allem gegenüber, was sich geistlich anfühlt oder anhört. daher ist auch kein wunder, dass neben den jesusfreaks gerade die charismatische bewegung wegen w+g soviele spaltungen erlebt hat. ich denke hier muss ganz klar gegengesteuert werden. nicht zuletzt, weil der verstand eine gabe gottes ist, die aus falschem frömmigkeitsdenken leider allzuoft missachtet wird.

  13. herzlich willkommen, Thomas!

    in das Raster passen Jesus Freaks aber nicht rein, meine ich. Die Bewegung war eigentlich immer skeptisch bis kritisch eingestellt. Ganz sicher im allgemeinen zumindest sehr hinterfragend.

  14. hmm, vielleicht hab ich mich missverständlich ausgedrückt, wollte die jesusfreaks gar nicht in das raster stecken, da ich das gar nicht beurteilen kann, dazu kenn ich die bewegung zu wenig.

  15. dann habe ich Dich da falsch verstanden. ich hatte es aber auch nicht böse oder so aufgefasst, nur als gesprächspunkt – ziemlich wertfrei.

  16. Wie unterscheidet man übrigens, was Spirituell ist und was ein anrufen Gottes ist in Jesus Namen?

    Der Name der Gemeinden, die ich angetroffen habe auf dem Niveau von Gruppen, die Gaben und sich selbst Vergötterung, und niemals sich wirklich prüfen („wir sind nicht krank“, ) tragen auch das Jesus Freaks-Zeichen. Einige Gruppen schaffen nicht einmal eine Entstehung. Man untersuche mal ein Entstehungswollen und eine Tatsächliche Entstandene Gemeinde. Dazu braucht man nur auf die Seiten von http://www.Jesusfreaks.de gehen und die Liste unter Gemeinden anschauen.
    Celle, Hamburg, Gemeinden im oberen Norden verenden oder kommen nicht mehr neu ins Entstehen. Andere, wie Hannover entfernten sich von der Basis und tragen einen neuen Namen.
    Was ich damit sagen will: Der Geist der Verwirrung ist aktiv in den Gemeinden anzutreffen, wo man es nicht vermutet.
    Einen starken Aufklärungsbeitrag bietet

    http://bitflow.dyndns.org/german/AlexanderSeibel/Geist_Der_Wahrheit_Geist_Der_Taeuschung_Toronto_Segen_Teil_2_32.mp3

    oma elisa

  17. Ein Interessanter Beitrag, Oma elisa!
    Grad heute les ich etwas ähnliches bei Chambers

    „When we preach the historical facts of the life and death of our Lord as they are conveyed in the New Testament, our words are made sacred. God uses these words, on the basis of His redemption, to create something in those who listen which otherwise could never have been created“

    Ja, so wärs Wahrheit!
    Folgendes leider gibt das wieder, was man tatsächlich vorfindet beim ´effects-of-redemption-men´, `Erfahrung-ist-wichtig-Menschen´:

    Chambers: If we simply preach the effects of redemption in the human life instead of the revealed, divine truth regarding Jesus Himself, the result is not new birth in those who listen. The result is a refined religious lifestyle, and the Spirit of God cannot witness to it because such preaching is in a realm other than His.

    Chambers nochmal; We must make sure that we are living in such harmony with God that as we proclaim His truth He can create in others those things which He alone can do.
    Und dann abschließend das zu beachtende: ´It cannot get through, because the attraction is to the messenger and not the message´. Adrian

  18. Sorry..
    aber die letzten beiden Kommentare habe ich einfach nicht verstanden!

    Erst ein Link zu einem fundamentalistischen Anticharismatiker (hätte fast „Hetzer“ geschrieben, wäre leider auch nicht falsch..), dann eine Abrechnung mit „dem Erfahrung-ist-wichtig-Menschen“!?

    Seit wann ist Erfahrung denn nicht wichtig??

    Das Neue Testament, soweit ich es verstehe, ruft ständig dazu auf, Jesus und seiner neuen Wirklichkeit gemäß zu leben.
    Konkrete Lebensveränderung statt Innerlichkeit und bloßem Reden, könnte man auch sagen.

    Das heißt doch nichts anderes, als dass der Glauben auf Erfahrung abzielt!?

    Oder wie oder was?

    Und was genau hat nochmal das „Entstehungswollen“ von JF-Gruppen mit dem „Geist der Verwirrung“ zu tun??

  19. Derek Prince (1915-2003) gab der charismatischen Bewegung immer wieder eine Warnung mit: sie wären anfälliger als andere Bewegungen, dem Antichristen zu folgen.

    @Sönke

    ich selbst war vbin bei Jesus Freaks Hamburg und Gast bei Rockende Braut-ehm. Jf-Hannover.

    In Hamburg war die spirtualität tatsächlich der Hindernisgrund für eine Gemeindegründung. Der Vorstand zerteilte sich schon nach wenigen Monaten.

    Ich denke Adrian bezog sich auf die erste Aussage im Beitrag oben: Derek Prince (1915-2003) gab der charismatischen Bewegung immer wieder eine Warnung mit: sie wären anfälliger als andere Bewegungen, dem Antichristen zu folgen.

  20. http://www.onlinepredigt.de/viewtopic_play.php?t=2063&forumid=1&fileid=3836
    Bei ca. 22′ sagt Derek Prince, dass der Antichrist aus der charismatischen Bewegung hervortreten könnte! Ansonsten eine sehr gute Predigt, bringt eim wieder auf den Boden oder besser auf den Felsen!

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